Über mich

Illustration von Julia Marinkovic

Thomas Kretzschmar

Ich lebe in dem wunderschönen Sachsen in der Stadt Dresden,  

mein Name ist Thomas Kretzschmar.

Die Beziehung und die häufige Kommunikation, sowohl mit Naturwesen als auch mit Wesen aus anderen energetischen Ebenen, entwickelte sich in meiner frühen Kindheit, als ich in einem Internat für Kinder mit Sprachproblemen war. Damals war ich zwischen 3 und 4 Jahre alt.

Nach jahrelanger innerer Arbeit, um die Nachwirkungen der traumatischen Erlebnisse, denen ich in dieser Einrichtung in der ehemaligen DDR ausgesetzt war, zu verarbeiten, aber auch, um daraus zu lernen – empfinde ich heute eine tiefe Dankbarkeit. Denn ohne diese Erfahrung hätte ich mich nicht so öffnen können, um alle meine Gaben zu erfahren und die fließende und natürliche Kommunikation, die ich immer mit der geistigen Welt und damit mit vielen anderen Welten und Lebensformen hatte, anzunehmen. Das heißt, solange es aus dem fühlendem Herzen kommt, aus jenem tiefen Gefühl, das uns überwältigt, wenn wir das tun, was wir sind, das heißt, wenn wir unser Sein in jede Handlung legen.

 

Seitdem sind einige der Naturgeister zu meinen Führern geworden. Ich konnte auch auf die Hilfe mehrerer Lehrer zählen, von denen ich einiges an Wissen wiedererlernte, das in der Vergangenheit gelehrt wurde und in Vergessenheit geraten war.

Im Alter von 6 Jahren hatte ich meinen ersten Blick auf eine mögliche Zukunft, die innerhalb von ein oder zwei Jahren zur Realität wurde. Mit neun Jahren begann ich eine Reise, um die verschiedenen energetischen Türen in mir zu öffnen, deren Existenz ich von meinen verschiedenen Lehrern gelernt hatte.

Meine Erfahrung auf dem Weg zum Erwachsensein war geprägt von einem ständigen Unbehagen und Bedauern darüber, dass ich sowohl spirituell erhabene Wesen als auch jene dichteren Wesen sah, die wir gewöhnlich Dämonen nennen. Große Unterstützung erfuhr ich bei einem indischen Mystikers in Berlin, von dem ich die Kraft der Mantras und andere Fähigkeiten erlernte, die ihm eigen waren und die mir halfen, diese verschiedenen Arten von Energien zu heilen und zu verstehen, ohne dass sie sich mit meinen eigenen überschnitten. Im Laufe meines Lebens bin ich anderen Menschen begegnet, die so sind wie ich, und da wir uns gegenseitig auf einigen Abschnitten der Lebensreise begleitet haben, konnten wir uns gegenseitig auf die eine oder andere Weise helfen.

Viele dieser Kontakte sind auf meinen beiden Reisen nach Indien entstanden, wo ich auch die Möglichkeit hatte, verschiedene heilige Orte kennenzulernen.

Vor acht Jahren zog ich nach Berlin, um das klösterliche Leben in einem Hindu-Krishna-Tempel kennenzulernen und mehr über Spiritualität zu erfahren. Auch dieser Lebensschule bin ich sehr dankbar, da ich das universelle Wissen in einer Religion erfahren durfte und das Korrespondenzprinzip des Khybalion „wie oben so unten“ (Hermes Trimegistro) täglich erleben durfte.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt meiner Zeit als Krishna-Mönch war die Möglichkeit, ein Jahr lang durch Südamerika zu reisen und einige wunderschöne Orte in so unterschiedlichen Ländern wie Ecuador, Kolumbien, Peru, Bolivien, Uruguay und Chile zu besuchen. Während dieser Reise hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Schamanen und Priesterinnen kennenzulernen, die einigen traditionellen südamerikanischen Kulturen wie den Aymara angehören.

Seit dieser Zeit ist es mir möglich geworden diese Erfahrungen und Fähigkeiten für anderen Menschen als Hilfestellung auf der Suche der eigenen Ziele und des eigenen Initiationsweges anzubieten.